Buurtzorg, die Revolution in der ambulanten Pflege

Ich will Nachbarschaftspflegedienste in Leipzig etablieren, der Pflege wieder einen echten Sinn geben und den Pflegenden und den pflegebedürftigen Menschen Selbstbestimmung.

Interessiert? Lies weiter, es kann aber passieren, dass dein Karriereplan eine neue Wendung erfährt.

 

Buurtzorg wird bei Google mit Nachbarschaftsbetreuung übersetzt. So nennt sich auch ein niederländisches Modell in der ambulanten Pflege. Im Mittelpunkt steht praktisch die Selbstbestimmung, die des Menschen der Hilfe benötigt und die desjenigen der die Hilfe gibt

Übersetzt in die herkömmliche Pflegesprache: der Pflegebedürftige und die Pflegekräfte organisieren gemeinsam ein möglichst unabhängiges Leben des pflegebedürftigen Menschen.

Im Prinzip steht das doch schon bei uns im Pflegegesetz (§2 SGB XI), praktisch ist das für Pflegedienste nicht wirklich wirtschaftlich. Wirtschaftlich sinnvoll ist die Pflegebedürftigkeit zu verstetigen, um kontinuierlich an diesem Pflegebedürftigen zu verdienen. Wirtschaftlich sinnvoll scheint auch eine Fragmentierung der Pflegeleistungen zu sein. Anspruchsvollere Leistungen werden von Pflegefachkräften erbracht, weniger anspruchsvolle Leistungen von kostengünstigeren Pflegehilfskräften und wenn eine Wunde oder ähnliches zu behandeln ist kommt dann noch die Wundexpertin. Immer mehr Fachleute versuchen die Pflegeprobleme des Pflegebedürftigen zu lösen und der Mensch als ganze Persönlichkeit gerät aus dem Blick.

Das hat in der Regel zwei Dinge zur Folge: 1. Der pflegebedürftige Mensch fühlt sich nur noch als Objekt und der sich der „Pflegeindustrie“ ausgeliefert. 2. Die Pflegekräfte werden frustriert weil der Sinn in ihrer Arbeit abhanden gekommen ist.

Was wird bei Buurtzorg anders gemacht? Zuerst wird der Pflege wieder Sinn gegeben. Das Ziel ist den pflegebedürftigen Menschen möglichst unabhängig von professioneller Pflege zu machen, er soll lernen sich selber zu helfen, natürliche Strukturen wie Nachbarschaft, Freundes- und Familienkreis werden aktiviert und der pflegebedürftige Mensch wird wie ein Partner behandelt.

Da diese Art der Pflege nicht hierarchisch von oben nach unten geplant und bestimmt werden kann ändert sich auch bei den Pflegekräften sehr viel. Sie arbeiten in sich selbst organisierenden kleinen Teams ohne Hierarchie. Sie entscheiden mit den pflegebedürftigen Menschen wie die Pflege abläuft, sie brauchen keinen Chef mehr.

Ob das funktioniert? In den Niederlanden arbeiten über 10.000 Pflegekräfte in über 950 sich selbst organisierenden Teams, ohne Leitung, ohne Chef aber unheimlich erfolgreich.

Wer will dabei hier in Deutschland, hier in Leipzig mit machen? Bei Tobias Bosold melden, tbosold@pflege-in-leipzig.de

Wir tun Gutes und reden darüber

Durch unsere erfolgreiche Arbeit ist es uns möglich, verschiedene Hilfsorganisationen regelmäßig zu unterstützen.

Weltwärts nach Togo und Bolivien

Zwei Länder die sehr unterschiedlich sind, verschiedene Kontinente, verschiedene Sprachen aber z.T. gleiche Probleme wie z.B. Armut und Unterversorgung breiter Bevölkerungsteile.

Zwei junge Frauen, Naomi Bien und Helene Bosold (ja meine Tochter), haben sich für ein freiwilliges soziales Jahr in diesen Ländern entschieden. Die eine mit „Don Bosco“, einer internationalen katholischen Hilfsorganisation und die andere mit dem CVJM (YMCA), einer internationalen Jugendorganisation.

Folgen Sie ihnen auf ihren Blog und unterstützen Sie diese Projekte. Ich tue es, auch finanziell.

Kontakt und Infos:

Helene-togo.travel.blog

naomi.in.bolivien@gmail.com

 

Kathrin Bosold:

Ich unterstütze das Kinderhospiz Bärenherz.
Als Mutter von vier Kindern liegt mir das Kinderhospiz besonders am Herzen. Hier können schwerkranke Kinder behandelt und versorgt werden und trotzdem mit ihren Eltern und Geschwister zusammen sein.
Ich bin sicher, dass unsere regelmäßige Spende etwas dazu beiträgt, dass ein wenig Freude und vielleicht so etwas wie Glück in der traurigen Situation der Familien möglich wird. Dafür setze ich mich gern ein.
Ich kann nur meine Bewunderung für die Arbeit des Hospizpersonals zum Ausdruck bringen.

Tobias Bosold:

Ich unterstütze die Arbeit der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“. Sie sind oft die Ersten vor Ort, wenn Hilfe nötig ist. Hier wird nicht nach Religion, Weltanschauung oder Herkunft gefragt, hier wird geholfen, ohne Partei zu ergreifen. Doch sie ergreifen Partei, für die Menschlichkeit.
Ich habe bei den Ärzten ohne Grenzen das Gefühl, dass meine Unterstützung da ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird.

Alexandra Wodrich:

Meine Kollegen und ich unterstützen ganz konkret ein Kind in El Salvador, unseren Alfredo. Plan Deutschland hat diese Unterstützung möglich gemacht.
Die Familie von Alfredo bekommt ganz direkt unsere Hilfe. Wir können unserem Patenkind auch kleine Geschenke wie Buntstifte, Spielzeug oder Schulzeug zukommen lassen.
Als Dank bekommen wir dann immer wieder Post von Alfredo.